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Podcast »Wege nach Innen«

Worte aus der Gemeinschaft in Aham

Wir haben diesen Podcast im Jahr 2020 ursprünglich als Reaktion auf die Corona-Pandemie begonnen: aus dem drängenden Wunsch heraus, den Kontakt zwischen den Freunden und unserer Gemeinschaft nicht abreißen zu lassen. Regelmäßig haben wir über innere Erfah­rungen und Re­aktionen auf diese unge­wöhn­lichen Lebens­be­din­gungen berichtet.

Auch im Jahr 2022 greifen wir in kurzen dialo­gi­schen Gesprächen die Themen auf, die uns in der Gemein­schaft und in Ge­sprächen mit den Menschen außer­halb des Offenen Klosters be­gegnen. Wir möchten das, was in uns und um uns herum geschieht, in unser Bewusst­sein holen. Wir wollen reflek­tieren, wie sich diese un­ruhi­gen Zeiten aus­wirken auf eine spiritu­elle Gemeinschaft.

Wir danken euch für euer bis­heriges Inter­esse und freuen uns über Rück­mel­dungen oder auch An­regungen zu den Themen unseres Podcasts.

Die Gemeinschaft
des Offenen Kloster Aham


Das Jahr 2022

21.05.2022 – 03 – Pfingsten: Von daher weht der Wind!

Wir gehen auf Pfingsten zu. Jutta Kuschmider und Renata Egeter unterhalten sich darüber, wie sie als Kinder das Pfingstwunder erfahren haben – und wie wir einander verstehen, wenn wir uns zuhören lernen.

14.04.2022 – 02 – Ostern: Treu bleiben im Inneren

Wir stehen vor Ostern – dem größten Fest, das wir Christen feiern können. In einer Zeit voll unbeschreiblichem Leid, denn es ist Krieg. Wie kann das in uns vereinbar sein? Darüber sprechen Jutta Kuschmider und Renata Egeter.

22.02.2022 – 01 – Suchen und finden

Welche Folgen ergeben sich, wenn in unserem Leben etwas verloren geht? Wenn sogar in unserer Gesellschaft etwas verloren geht? Jutta und Renata sprechen darüber, wie wir suchen können und was sich dann finden läßt.

Das Jahr 2021

15.12.2021 – 10 – Warten

Wir sind im Advent. Die Tage sind kurz und uns umgibt viel Dunkelheit. Renata Egeter und Jutta Kuschmider sprechen über das Warten: Worauf warten wir eigentlich? Lohnt es sich, zu warten?

09.05.2021 – 09 – Freiheit

Wo sind wir angekommen, als Gesellschaft und auch persönlich? Wir sind nicht mehr dieselben Menschen, die wir vor dem Lockdown waren – wir sind durch eine innere Bewegung gegangen. Wir sind vertieft auf uns gestoßen. Auch schwelende Konflikte, die im Alltagsgeschehen verdrängt werden konnten, sind plötzlich aufgelodert. In unserer Gemeinschaft kam es zu einem Bruch: ein Mitglied der Gemeinschaft hat sich entschieden, einen eigenen Weg zu gehen. Was macht das mit denen, die zurück bleiben?

25.04.2021 – 08 – Solidarität

Wie können wir Solidarität – Gemeinschaftlichkeit – in Zeiten von Corona leben? Solidarität lebt sich einfach, so lange sie delegiert ist – in die Hände des Staates oder von Organisationen. Doch plötzlich sind wir selbst sind gefragt. Uns wird abverlangt, zu verzichten. Es kostet uns etwas. Gelingt es uns in dieser Situation, auch die anderen zu sehen? Wie solidarisch sind wir mit denen, die in ganz anderer Weise von der Pandemie betroffen sind? Und auch in der kleinen Gemeinschaft stoßen wir auf Auseinandersetzung und spüren, was mir selbst abverlangt wird, wenn ich in der Solidarität ankommen will.

11.04.2021 – 07 – Berührungen

Wir müssen nun schon seit Monaten auf die vertrauten und selbstverständlichen Berührungen bei der Begegnung mit unseren Mitmenschen verzichten, auf Händedruck und Umarmungen. Was wir aufgrund dieser Kontakteinschränkungen vermissen und was uns damit entgeht, schildern Jutta Kuschmider und Sören Grigat aus persönlicher Sicht und aus ihrer therapeutischen Erfahrung in dieser Zeit.

28.03.2021 – 06 – Geduld

Jutta Kuschmider spricht mit Renata Egeter über das Thema Geduld. Geduld wird uns in dieser Zeit in hohem Maße ab­ver­langt. Sie stellen fest, daß wir diese Fä­hig­keit immer weiter lernen müssen: Erdul­den, ertra­gen, was uns schwer­fällt, besonders lernen, die anderen gedul­dig zu ertra­gen. Doch wenn wir bereit sind, uns an der Geduld zu orien­tie­ren, kann sie für uns eine Lehrerin der Liebe sein.

14.03.2021 – 05 – Kontrollverlust

Jutta Kuschmider und Joseph Egeter sprechen darüber, wie exi­stentiell sie den Kontroll­verlust durch die ein­setzenden Pan­demie­maß­nahmen erlebt haben. Sie haben erfahren: Gerade dieser Kontroll­verlust stellt uns vor die Ent­scheidung: Geben wir uns unserer Angst – oder gar der Resignation – hin? Oder ent­schei­den wir uns, zu ver­trauen?

28.02.2021 – 04 – Ich und die Gemeinschaft

Michael Bommer ist vor zwei Jahren nach Aham gekommen. Er spricht mit Renata Egeter darüber, wie er immer mehr in die Gemein­schaft hinein­findet. Die beiden erkunden, wie sich das Zusammen­leben durch die der­zeitigen Ein­schrän­kungen der Außen­kontakte inten­siviert und welche neuen Er­fahrungen jeder von ihnen dabei macht.

14.02.2021 – 03 – Ich und die Anderen

Wir erleben deutlich, wie Corona unsere Gesell­schaft spaltet. Renata Egeter und Jutta Kuschmider spre­chen da­rüber, wie die Ge­fahr dieser Spal­tung auch an uns heran rückt: Aus "Ich und die An­deren" wird schnell ein "Ich und die Anders­denkenden".

31.01.2021 – 02 – Wenn ich zur Gefahr für Dich werde

Renata und Joseph Egeter haben andere Paare gefragt, welche Erfah­rungen sie machen, in Zeiten der Pande­mie bei ein­ander anzu­kommen – und wie es ist, eine Gefahr für den anderen zu sein.

17.01.2021 – 01 – Auf mich zurück geworfen

Renata Egeter und Sören Grigat im Gespräch: Seit einem Jahr sind wir mit dem Corona-Virus be­schäf­tigt – und da­mit ist jeder von uns auf sich zurück ge­wor­fen: weil uns das Virus auf viel­fältige Weise isoliert hat. Was bedeutet es, bei mir alleine anzu­kommen?


Das Jahr 2020

Alle Folgen des Jahres 2020 gesprochen von Rolf Grigat

26. Juli 2020 – 15 – Mit Jesus im Gespräch: Armsein oder Reichsein?

Nicht das Geld, kein Besitz und nichts von dem, was wir haben, ent­schei­det im geistigen Sinne da­rüber, wie reich oder arm wir sind. Ver­borgen in uns selbst liegt das Potential zu einem uner­mess­lichen Reichtum.

18. Juli 2020 – 14 – Mit Jesus im Gespräch: Kind werden

Es hört sich merk­würdig an, und ist doch gut be­grün­det: Das Ent­schei­dende für unser Leben können wir von den Kindern lernen. Kinder sind noch kompetent im Bereich der Kommu­nikation. Kinder sind im höchsten Maße fähig, Ver­trauen zu schenken. Kinder sind im Grunde äußerst friedfertig.

12. Juli 2020 – 13 – Mit Jesus im Gespräch: Die Bedeutung von Ja und Nein

Mit dem „Ja“ oder dem „Nein“, das wir denken oder sprechen, steuern wir unser Leben. Das Leben fordert uns Ent­schei­dun­gen ab. Dem können wir uns nicht ent­ziehen.  Für un­klare Ent­schei­dun­gen zahlen wir in der Regel einen hohen Preis.

05. Juli 2020 – 12 – Mit Jesus im Gespräch: Über die menschliche Aggressivität

Wir können unsere Lebens-Energien kon­struk­tiv oder destruktiv einsetzen, lebens­fördernd oder lebens­zer­störend. In dieser Hinsicht muss sich jeder einzelne Mensch ent­scheiden, wie und wofür er leben will.

28. Juni 2020 – 11 – Mit Jesus im Gespräch: Über das Freisein

Wenn wir aufmerk­sam leben, stoßen wir in uns auf die seelische Fähig­keit zu glauben, zu lieben und zu hoffen. Wenn wir wollen, können wir an Gott glauben, können wir Men­schen lieben und auf ein er­füll­tes Leben hoffen. Der Be­gleiter auf diesem Weg nach innen kann Jesus von Nazareth sein.

21. Juni 2020 – 10 – In Gemeinschaft leben

Um in der Welt von heute zu leben und zu über­leben, brauchen wir eine leben­dige Kommu­nikations-Fähigkeit. Eine solche Fähig­keit ent­wickelt sich nur auf der Grund­lage von zwischen­mensch­lichem Ver­trauen. Um uns gegen­seitig zu ver­trauen, müssen wir uns kennen. Wirklich kennen lernen wir uns nur in gelebter Gemeinschaft.

13. Juni 2020 – 9 – Still werden

Viele Bereiche unseres öffent­lichen und privaten Lebens kommen durch die Corona-Pandemie zum Still­stand. Dadurch kann uns auf eine neue Weise be­wusst werden, was Stille ist und was „Stille“ sein kann.

6. Juni 2020 – 8 – Beten – Wieso beten?

Beten ist für uns ein Bereich des prak­ti­schen Han­delns. Wir lassen uns dabei von unse­ren Er­fah­rungen und von den Er­fah­rungen anderer Men­schen leiten. Was bedeutet für uns nun die Erfahrung, im Beten mit einem geis­tigen Bereich in Kontakt zu treten, der das Sinn­lich-Fass­bare und damit das Rational-Denk­bare übersteigt?

30. Mai 2020 – 7 – Frieden machen

Der Friede unter uns Menschen ist ge­fähr­det – das gilt für jeden von uns ganz per­sön­lich und genauso für den Frieden auf der Erde. Einen wirk­lichen Frieden wird es erst geben, wenn wir ein­ander unser Ver­trauen schenken.

23. Mai 2020 – 6 – Was brauchen wir wirklich zum Leben?

Natürlich brauchen wir etwas Ge­sundes zum Essen und zum Trinken. Wir brauchen auch ver­nünf­tige Klei­dung und aus­reichen­den Wohn­raum und manches andere, das wir uns für Geld kaufen können. – Aber was brauchen wir sonst noch? Was braucht der innere Mensch, der wir ja auch sind? Was braucht der geistige Mensch?

16. Mai 2020 – 5 – Allein und nicht allein

Wir können sprechen. Und wir können hören. Das Sprechen und das Hören verbindet uns mit­ein­ander. Wir können ein Gespräch führen. Wie ist es, wenn wir allein sind und ein Buch lesen? So zum Beispiel die Bibel, das Wort Gottes, kann das auch ein leben­diges Gespräch werden?

9. Mai 2020 – 4 – Umkehren

Krisen entstehen nie aus dem Nichts. Auch wenn es oft so scheint. Krisen haben immer Ursachen und Grund. Welchen Grund können wir für die welt­weite Corona-Krise er­kennen? Sind wir viel­leicht alle auf einem grund­sätzlich verkehr­ten Weg? Gehen wir in die Irre? Müssen wir umkehren?

2. Mai 2020 – 3 – Nähe und Distanz

In zu großer sozialer Nähe reagieren wir gereizt und unge­recht. Besonders, wenn wir dieser Nähe nicht ent­kommen können,  entsteht ein aggressives oder ein depressives Feld. Die destruktiven Energien, die dabei frei­ge­setzt werden, können wir aber in ein ver­tieftes Selbst-Erkennen wandeln, wenn wir sie auf lebendige Weise nach innen nehmen.

25. April 2020 – 2 – Einsamkeit: das Sprungbrett in die Liebe

Das Corona-Virus zwingt uns sozialen Abstand und Isola­tion auf. Das weckt in vielen Menschen die Angst vor der Verein­samung. Das ist aber nicht nötig. Wir können die Zeit, die wir jetzt ver­mehrt mit uns alleine ver­bringen müssen, auch nutzen, um uns selbst und unser inneres Potential besser kennen­zulernen.

18. April 2020 – 1 – Jesus, der Boden, auf dem wir stehen

Bei der Suche nach dem Grund, warum wir in einer Gemein­schaft leben, stießen wir auf Jesus von Nazareth. Er begründet eine Lehre der Liebe und des Friedens, die nach unserer Ansicht für das indivi­duelle und das kollektive Leben auf unserer Erde von alles ent­schei­dender Bedeutung ist.