Haus, Hof und Garten

Vor fast 30 Jahren haben wir das Anwesen in Aham gekauft: Ein ländliches Gasthaus, das schon länger nicht mehr in Betrieb war. Davor war es ein Gerichts-Gebäude. Der ganze Komplex war völlig unbewohnbar geworden. Wir mussten viel abreißen und neu bauen. Daraus ist unser „Zentrum für Psychotherapie und Meditation“ geworden und dann vor zwölf Jahren das Offene Kloster.

Die Kapelle

 

Unsere Kapelle ist ein stiller Raum. Kerzenlicht. Ein großes hölzernes Kreuz. Frische Blumen. Sonst schmucklos. Von außen an das große Fenster aus Sakralglas gelehnt sommers wie winters ein alter Birnbaum. Hier singen und beten wir. Hier holen wir uns täglich die notwendige Zuversicht und Kraft.

Der Marktplatz

 

Unser Marktplatz ist einladend, hell und geräumig. Hier spielen sich alle großen Veranstaltungen und Seminare ab. Die Versammlungen. Die Feste. Großgruppen- und manchmal auch Kleingruppen-Treffen. Auf dem Marktplatz können wir Musik hören und tanzen; aber auch unsere öffentlichen Bibel-Gespräche durchführen oder uns zu stillen Begegnungen zu zweit oder zu dritt einfinden. Unser Marktplatz wandelt von Mal zu Mal seine Gestalt; seine Ausstrahlung; seine Einrichtung; seine Farbe; seine Atmosphäre. Unser Marktplatz hat 100 Gesichter. Für jedes Ereignis ein anderes.

Meditationsraum

 

Meditieren: Einen Weg in die Stille suchen. Das Denken durch den aufmerksamen, geduldigen Atem langsam zum Schweigen bringen. Meditieren, so wie Menschen aller Kulturen es seit tausenden von Jahren üben. Unsere Meditationsräume sind klar und einfach gegliedert. Wir sitzen im Kreis. Jeder an seinem Platz. Jeder ausgerichtet auf die Mitte. In dieser Mitte eine brennende Kerze. Atmen. Schweigen. Langsam-langsam kommt jeder in sich selbst zur Ruhe.

Die Werkstatt

 

Der Raum ist hell und freundlich und es wird auf vielerlei Weisen darin gearbeitet: es wird gemalt, geschnitzt, getöpfert. In der Werkstatt kann jeder, der das Bedürfnis hat, sein inneres Geschehen in schöpferischem Tun ausdrücken. In der Werkstatt entstehen Arbeitsmaterialien und Wandgestaltungen für die Kurse, die bei uns stattfinden. Auch handfeste, professionelle Arbeiten werden hier verrichtet: Neuanfertigungen und Reparaturen von Stühlen, Meditationsbänken, Tischen und kleinen Schränken. Manchmal geht es schlicht und einfach um Aufräumarbeiten, die Menschen dazu bewegen, in der Werkstatt mitzumachen. Immer aber hat sie eine ganz eigene Atmosphäre, die unsere Gäste oder Besucher oder Helfer anspricht, konkret an die Arbeit zu gehen. Wir freuen uns, dass die Werkstatt in Aham zu einem Ort der Begegnung geworden ist.

Die Küche

 

Unsere Küche ist der Ort, an dem wir alle immer wieder einkehren. Mehrmals am Tag. Immer gern. Die Küche ist funktional gestaltet: in der Mitte ein großer Küchenblock mit Spülmaschine, Kochplatten, Backofen und Flächen zum Anrichten. Darum herum Regale mit dem Küchengeschirr und eine weitere Spüle. Und der Zugang zur Speise- und Vorratskammer. Gegenüber an der Fensterseite unsere Tische und Stühle. Da sitzen wir und nehmen unser Mahl ein.

Der Garten

 

In den Gärten hat sich die Natur unserer Pflege anvertraut. Wir müssen den Blumen, den Büschen und den Bäumen unsere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir müssen ihnen geben, was sie brauchen. Tun wir das nicht, verwildern sie wieder oder verdorren und gehen sang- und klanglos ein. Dann können sie auch uns nicht geben, was wir brauchen: ihre Früchte und ihre Freude und Hoffnung spendenden Anblick. Unsere Gärten gehören zu unserem Leben.

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