Das Johannes-Evangelium
und der Chakren-Weg

In 7 Veranstaltungen stellen wir einen Zusammenhang zwischen den 7 „Zeichen“ Jesu im Johannes-Evangelium (von der Verwandlung des Wassers in Wein bis hin zur Auferweckung des Lazarus) zu den im menschlichen Körper verankerten geistigen Gesetzen (Chakren) her.

Die 5. Station

Die Überwindung der Angst

Nach der Speisung von Tausenden von Menschen zieht sich Jesus zurück – auch von seinen Jüngern. Er geht beten. Die Sammlung und die Verbindung zu seinem Vater stärken ihn. Auf direktem Wege, nämlich über das Wasser, kehrt der dann in der Nacht zu seinen Jüngern zurück, die im Boot ans andere Ufer rudern. Vor lauter Schreck erkennen sie ihren Herrn nicht. Jesus sieht die angsterfüllten Blicke, die ihn wie ein Gespenst anstarren. „Ich bin‘s, fürchtet euch nicht!“ (Johannes-Evangelium 6, 16-21), sagt Jesus. Sofort ist die Angst weg.

Dieses Geschehen siedeln wir im 5. Chakra, im Hals, an. Dort entscheidet sich, ob die Angst uns den Hals zuschnürt oder ob unser Atem ruhig fließen darf, weil wir an das Leben glauben. Unser wahrhaftiges Sprechen miteinander, unser Singen und das ruhige Atmen zeigen uns in jedem Augenblick, ob wir noch in Angst und Lüge stecken oder uns für den Glauben geöffnet haben.

Die 6. Station

Vom Sehen zum Erkennen 
[Entfällt]

Jesus erblickt im Vorübergehen einen blind geborenen Menschen. Von den Fragen der Umherstehenden nach der Schuld dieses vom Schicksal mit Blindheit geschlagenen Mannes lässt sich Jesus nicht abbringen. Er heilt diesen Menschen mit einem Brei aus Spucke und Erde und zieht sofort weiter. Von Neugierigen und Neidern gejagt, kommt der Sehende vor Jesus an. Es ergibt sich ein kleines Gespräch:

Jesus fragt: Glaubst du an den Menschensohn?
Der Mann antwortet: Herr, wer ist es? Damit ich an ihn glaube.
Jesus spricht zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist es.
Der Mann erwidert: Herr, ich glaube und bete ihn an.

Sobald wir im 6. Chakra ankommen, ist viel Leid überwunden. Diese Bewusstseinsstufe, die im Stirn-Auge angesiedelt ist, erlöst uns vom Zweifel und von dem Hin und Her der Ambivalenz. Jetzt kann etwas Neues beginnen.

Weitere Stationen

Weitere Veranstaltungen der Reihe "Das Johannes-Evangelium und der Chakren-Weg" sind für das folgende Jahr in Planung.